Reaktionstest
Klicke, sobald die Fläche grün wird. Auf dem Handy kannst du tippen. Nach 5 Versuchen siehst du deine durchschnittliche Reaktionszeit und Bestzeit in Millisekunden (ms).
Bei Grün klicken oder tippen
Alle 5 Versuche abgeschlossen
Hier sind deine Ergebnisse.
Reaktionszeit testen: So funktioniert der Klicktest
Was misst dieser Reaktionstest?
Die Reaktionszeit ist die Zeit zwischen einem Signal und deiner Antwort. Hier siehst du einen Farbwechsel und klickst: Das ist eine einfache visuelle Reaktionsaufgabe, bei der du nicht zwischen mehreren Handlungen wählen musst. Ein solcher Klicktest wird manchmal Reflex-Test genannt, prüft aber keine medizinischen Reflexe.
Das Ergebnis erscheint in Millisekunden (ms): 1000 ms entsprechen einer Sekunde. Je kleiner die Zahl, desto schneller hast du unter diesen Bedingungen reagiert. Der Test ist kostenlos und funktioniert ohne Anmeldung oder Download.
Auf Grün warten, dann klicken
- Klicke auf die Testfläche. Auf dem Handy kannst du sie antippen.
- Warte, bis die Fläche grün wird. Klicke nicht während der Wartezeit.
- Klicke oder tippe möglichst schnell, sobald du das Grün siehst.
- Lies deine Zeit ab und klicke für den nächsten Versuch erneut. Klicke auch nach dem fünften Versuch noch einmal, um die Zusammenfassung zu öffnen.
- Sieh dir Durchschnitt, Bestzeit und Orientierungskategorie an. Mit „Erneut testen“ startest du eine neue Serie.
Vergleiche unter denselben Bedingungen
Nutze dasselbe Gerät, denselben Browser, Monitor und dieselbe Eingabemethode. Aufmerksamkeit und Gewöhnung können den Wert verändern. Vergleiche deshalb den Durchschnitt aus 5 Versuchen statt nur einen einzelnen Bestwert. Beim Vergleich von PC und Handy kommen Unterschiede bei Bildschirm und Eingabe hinzu.
Die angezeigte Zeit ist ein unbereinigter Browser-Messwert. Sie trennt deine körperliche Reaktion nicht von den Verzögerungen des Systems und eignet sich nicht zur Diagnose oder zur Bewertung beruflicher Eignung.
Durchschnittliche Reaktionszeit: Was ist ein guter Wert?
Für eine einfache Reaktion auf ein visuelles Signal werden häufig etwa 200–250 ms als Orientierung genannt. Das ist keine feste Grenze für alle Altersgruppen, Geräte und Messverfahren.
Woods und Kollegen (2015) untersuchten 1469 Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren. Der Durchschnitt lag bei 231 ms; nach Korrektur der Geräteverzögerung waren es 213 ms. Diese Werte stammen aus den Bedingungen jener Studie und sind nicht direkt mit dem Ergebnis dieses Browsertests gleichzusetzen.
| Kategorie | Durchschnitt | Bezeichnung | Einordnung |
|---|---|---|---|
| S+ | Unter 150 ms | Sehr schnell | Wiederhole ohne den Signalzeitpunkt zu erraten. |
| S | Ab 150 bis unter 200 ms | Schnell | Vergleiche den Durchschnitt unter denselben Bedingungen. |
| A | Ab 200 bis unter 250 ms | Guter Wert | Nahe einer häufig genannten Orientierung für einfache visuelle Reaktion. |
| B | Ab 250 bis unter 300 ms | Durchschnitt vergleichen | Beurteile deine Reaktion nicht nach einem einzelnen Versuch. |
| C | Ab 300 ms | Bedingungen prüfen | Prüfe Geräte und Eingabe, mache eine Pause und teste erneut. |
S+–C sind eigene Orientierungskategorien dieser Website, keine wissenschaftlich festgelegten Normen. Sie sagen nichts Verbindliches über Gesundheit, Beruf oder Spielstärke aus. Quelle: Woods et al. (2015), Factors influencing the latency of simple reaction time ↗.
Reaktionstest üben: Gaming und andere Aufgaben
CS2 und VALORANT: Reaktionszeit ist nicht alles
Hier erscheint das Signal an einer bekannten Stelle. Im Shooter musst du zusätzlich Gegner finden, Ziele unterscheiden, das Fadenkreuz ausrichten und eine Handlung wählen. Die gemessene Zeit entspricht daher nicht der Zeit bis zum Schuss in einer Partie.
Nutze den Test zum kurzen Aufwärmen oder um Werte mit demselben Setup zu vergleichen. Veröffentlichte Scores von Profispielern entstehen unter unterschiedlichen Bedingungen und sind keine allgemeine Mindestanforderung.
Kampfspiele: Reagieren und Vorhersagen unterscheiden
In Street Fighter und Tekken spielen die Anfangsanimation eines Angriffs, Muster des Gegners und die Spielsituation eine Rolle. Auf eine Farbe zu reagieren ist eine andere Aufgabe, als einen Angriff zu erkennen und die passende Eingabe zu wählen.
Apex Legends und Warzone: Auch Zielen und Entscheidungen trainieren
Die Position des Fadenkreuzes und die Einschätzung gegnerischer Bewegungen beeinflussen deine Antwort. Ergänze den Klicktest durch Zielübungen und die Auswertung deiner Partien, statt deine gesamte Spielstärke auf eine Zahl zu reduzieren.
Reaktionszeit verbessern, ohne den Farbwechsel zu erraten
Klicke erst nach dem sichtbaren Grün und versuche nicht, die Pause vorherzusagen. Übe in kurzen Serien und mache bei Müdigkeit eine Pause. Gewöhnung kann deinen Wert bei dieser Aufgabe verbessern, garantiert aber keinen gleich großen Fortschritt bei allen Aufgaben oder im Spiel.
Kein MPU-, Fahrerlaubnis- oder Einstellungstest
Unter „Reaktionstest“ findet man auch Aufgaben mit mehreren Signalen und Antwortmöglichkeiten. Dieser einfache Farb-Klicktest bildet solche Prüfungen nicht ab. Sein Ergebnis ist kein Nachweis für Fahreignung, berufliche Eignung oder das Bestehen einer offiziellen Untersuchung.
Messverfahren: Was der Browser tatsächlich erfasst
Vom Farbzustand bis zur Verarbeitung der Eingabe
JavaScript speichert die Startzeit mit performance.now() direkt nach dem Umschalten der Fläche in den grünen Zustand. Gemessen wird der Abstand bis zur Ausführung des Ereignishandlers für mousedown bei der Maus oder touchstart beim Tippen. Die Änderung im Code ist nicht derselbe Zeitpunkt, zu dem das Grün tatsächlich auf dem Bildschirm sichtbar wird.
Im Ergebnis stecken deine visuelle Reaktion und die Einflüsse von Darstellung, Bildschirmaktualisierung, Eingabeverarbeitung, Betriebssystem und Browser. Auch die Auflösung des Timers hängt von Umgebung und Browsereinstellungen ab.
Bildwiederholrate und Polling Rate der Maus
- Bildzyklus: Bei 60 Hz dauert er etwa 16,7 ms, bei 144 Hz etwa 6,9 ms und bei 240 Hz etwa 4,2 ms. Das ist die Wiederholperiode, nicht die gesamte Anzeigeverzögerung.
- Maus-Abfrageintervall: Bei 125 Hz beträgt es 8 ms, bei 1000 Hz 1 ms. Zur gesamten Klicklatenz tragen auch Schalter, Firmware und weitere Komponenten bei.
- Browser und Betriebssystem: Systemlast und Wartezeiten bei der Ereignisverarbeitung können den Wert beeinflussen. Einzelne Verzögerungen werden hier weder gemessen noch herausgerechnet.
Warum ein fester Abzug keine „echte“ Reaktionszeit ergibt
Aus der Bildwiederholrate und der Mauseinstellung allein lässt sich die gesamte Systemverzögerung nicht bestimmen. Wer pauschal 3 oder 20 ms abzieht, isoliert damit nicht die physiologische Reaktionszeit. Dafür braucht man eine passende Kalibrierung und zusätzliche Messtechnik.
Dieser Test misst weder die Hardware-Polling-Rate von USB HID noch die isolierte Klicklatenz der Maus noch die gesamte Ende-zu-Ende-Latenz bis zum sichtbaren Bild direkt.
Frequenz der Mausereignisse prüfen, die der Browser empfängt →
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Klickabstände und Mehrfachauslösungen prüfen (Englisch)
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